Zurüruck zum Inhalt

Spieleflut 2009 – achter Teil: Vin Diesel und Jack Black schlagen zu

Spieleumsetzungen von Filmen langweilen oft. Schauspieler, die in Videospielen auftreten, machen ihre Sache meist besser. Vin Diesel lieferte mit „The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay“ ein richtig gutes Spiel ab. Die Fortsetzung ist für dieses Jahr geplant. Und Blödel-Metal-Liebhaber Jack Black feiert dieses Jahr seinen ersten Auftritt als Hauptdarsteller in einem Videospiel.

Augenschein und Bariton

„The Chronicles of Riddick: Escape from Butcher Bay“ ist nicht nur eine schlichte, lieblose Filmumsetzung, vielmehr erzählt es die Vorgeschichte zum Science-Fiction-Film „Pitch Black – Planet der Finsternis„. Schauspieler Vin Diesel war intensiv mit seiner Unterhaltungsfirma „Tigon Studios“ an der Entwicklung beteiligt. Am Ende erwartete den Spieler ein atmosphärischer 3D-Shooter, der grafisch aber auch spielerisch überzeugte.

Der Nachfolger „The Chronicles of Riddick: Assault on Dark Athena“ sollte eigentlich nur ein grafisch aufgemotztes Remake des ersten Teils werden, da dieser Xbox-Titel aufgrund von Abwärtskompatibiltätsproblemen auf der Xbox 360 nicht läuft.

Aus dem Projekt wurde aber mehr und neben dem Remake befindet sich auf der Disk auch eine komplett neue Kampagne mit etwa 12 Stunden Spielzeit, was mit dem Original eine Spielzeit von etwa 20 Stunden ergibt.

In der neuen Episode verschlägt es den Hauptcharakter Riddick auf das Söldner-Schiff Dark Athena. Dieser trägt übrigens tagsüber immer eine Sonnenbrille nicht, weil er einen Kater hat, sondern, aufgrund seines Spezialblickes, mit dem er unter Anderem auch im Dunkeln sehen kann. Charakteristisch für Riddick ist auch Vin Diesels tiefe Bariton-Stimme, die den düsteren Flair des Spiels perfekt unterstreicht.

Das Spielprinzip ist das eines handelsüblichen 3D-Shooters, der in sich aber sehr stimmig wirkt. Das liegt zum einen am schönen Licht- und Schattenspiel, aber auch an Riddick, der einfach eine verdammt coole Sau ist.

Im neuen Teil ist auch ein Mehrspielermodus enthalten. Neben typischen Modi wie Deathmatch und Capture the Flag, gibt es auch einen Modus, in denen Söldner im Dunkeln gegen Riddick antreten. In diesem eigentlich unfairen Kampf überlebt man nur, mit sinnigem Einsatz des Spezial-Blicks.

Das Spiel soll am 24. April 2009 für Xbox 360, Playstation 3 und den PC erscheinen. Konsolenspieler können laut Hersteller bereits im März Hand an die Demo anlegen. Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat dem Spiel das „keine Jugendfreigabe“-Siegel verpasst. Das Spiel soll etwa 55 Euro kosten.

Teufelsanbeter auf Speed-Metal

Jack Black ist Schauspieler und Musiker. Dass er beides perfekt beherrscht, zeigte er in der Kino-Komödie „Kings of Rock – Tenacious D„. Tenacious D ist der Name seiner Band und im Film wird deren verrückte Entstehungsgeschichte erzählt.

Nun will Jack Black auch noch Videospielstar werden. Aber ohne Musik wird das bei ihm nichts. In „Brütal Legend“ spielt so natürlich der Metal-Musikstil eine große Rolle. Der Spieler begleitet den eine Streitaxt namens „The Seperator“ schwingenden Eddie Riggs (der spricht und aussieht wie Jack Black) durch die Level. Als zweite Waffe, wie könnte es anders sein, dient eine Gitarre. Denn schon in „Kings of Rock – Tenacious D“ trat die Band mit einer Gitarre gegen den Teufel höchstpersönlich an.

Eddie Riggs ist Roadie bei einer großen Band. Kurz vor einem Auftritt will er eine Gitarre stimmen. Dabei verletzt er sich und sein Blut erweckt seine Gürtelschnalle (das Symbol der Metal-Band Motörhead) zum Leben und er landet prompt in einer Parallelwelt. In dieser haben Dämonen die Menschheit versklavt, Eddie will das ändern.

Er kämpft dabei etwa gegen Motorrad fahrende Bassisten oder einen General, der seine üppige Haarpracht zum Fliegen nutzt. Eddie kann sich aber auch Hilfe holen, so nimmt er etwa auf einem Reittier Platz, das eine Mischung aus Keiler und Motorad ist.

Das Spiel steckt voller Anspielungen auf die Rock- und Heavy-Metal-Welt – eine wahre Hommage an diese Musik. Der Soundtrack beinhaltet dabei brandneue Lieder von Künstlern wie etwa Judas Priest oder Black Sabbath.

Für Metal-Fans ist „Brütal Legend“ ein Muss, aber auch alle anderen werden aufgrund der kompromisslosen Action und der augenzwinkernden Atmosphäre auf ihre Kosten kommen. Und dass diese einmalig wird, dafür sorgt der Programmierer und Spiele-Entwickler Tim Schafer, der früher bei Lucas Arts arbeitete und stark in den Designprozess zu den Adventure-Klassikern „Monkey Island 1+2“ involviert war.

„Brütal Legend“ soll im Frühjahr 2009 für Xbox 360 und Playstation 3 erscheinen. Die Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) hat das Spiel noch nicht eingestuft. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Hier endet die Spiele-Übersicht für das Jahr 2009. Viel Spaß beim Spielen und auch weiterhin auf Elektro-Kirmes.de

Bild-Quelle: www.atari.com


Artikel markieren: Diese Icons verlinken auf Bookmark Dienste bei denen Nutzer neue Inhalte finden und mit anderen teilen können.
  • MisterWong
  • Y!GG
  • Webnews
  • del.icio.us
  • Digg
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Live-MSN
  • MySpace
  • YahooMyWeb

Ein Kommentar

  1. caska schrieb:

    Oh ich freu‘ mich auf Brütal Legend. Ein Spiel wie im Metal Himmel, das wird auf jeden Fall gekauft, und nicht zuletzt weil ich ein großer Jack Black und Tenacious D Fan bin.

    Vielen Dank für Deine Review.

    Donnerstag, 7. Mai 2009 um 08:54 | Permalink

Einen Kommentar schreiben

Ihre Email wird NIE veröffentlicht oder weitergegeben. Benötigte Felder sind markiert *
*
*