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Spieleflut 2009 – sechtster Teil: Mysteriöse Abenteuer und 2D-Kunst auf der Wii

„Another Code: Two Memories“ war ein Mystery-Adventurespiel für den Nintendo DS, welches die Vorzüge der Doppelbildschirm-Konsole sehr kreativ nutzte. Die Fortsetzung für die Wii verfährt ähnlich geschickt und auf dem großen Bildschirm wirkt es noch mysteriöser. „Muramasa: The Demon Blade“ zeigt, wie schön 2D-Grafik aussehen kann und in „Mario & Luigi RPG 3“ verschlägt es die beiden Hüpf-Brüder in ein ausgewachsenes Hosentaschen-Abenteuer.

Schön um die Ecke denken

Die Wii-Fortsetzung des „Another Code„-Adventures für den DS heißt Another Code R: Gateway of Memory“ und spielt zwei Jahre nach dem Ende des DS-Teils. Hauptcharakter Ashley Robbins hat im ersten Teil ihren Vater gefunden, nun macht sie sich auf die Suche nach ihrer vermeintlich toten Mutter

Das mysteriöse Adventurespiel erschafft seine Stimmung aus sphärischen Klängen und einer Zeichentrick-Grafik im Cel-shading-Stil. Oft kommt man sich wie in einem Traum vor.

Ein weiteres Merkmal von „Another Code“ sind kreative Rätsel. Auf dem DS war Eines nur zu lösen, indem man die Konsole fast zugeklappt hat und so eine Spiegelung auf den Bildschirmen enstand, die des Rätels Lösung offenbarte.

Um sich im Spiel zu bewegen, zeigt man mit der Wii-Fernbedienung an eine Stelle, auf Knopfdruck begibt sich Ashley dann dorthin. „Another Code R: Gateway of Memory“ steuert sich also wie ein klassisches Point-and-Click-Adventure, wie etwa „Monkey Island“. Die Rätsel machen natürlich exzessiven Gebrauch von der Bewegungssteuerung. So führt man mit Handbewegungen Wassertests aus oder justiert ein Mikroskop.

Das Spiel wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) noch nicht eingestuft und soll im Sommer 2009 erscheinen. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Parallax-Scrolling für Fortgeschrittene

Das Action-Rollenspiel „Muramasa: The Demon Blade“ für die Wii spielt in der japanischen Genroku-Ära. Man kämpft gegen den Shogun (Rank im japanischen Militär) Tokugawa Tsunayoshi um die machtvollen Demon-Blades-Schwerter. Diese sind verflucht und rufen Dämonen und Drachen aus der Unterwelt hervor.

Es gibt zwei Charaktere und somit auch zwei Storys. Kisuke ist ein flüchtiger Ninja und Momohime eine schöne, von einem Geist befallene Prinzessin.

Die Spielcharaktere können mit drei Schwertern ausgerüstet werden. Diese verfügen über verschiedene Eigenschaften und müssen gezielt gegen Feinde eingesetzt werden. So ergibt sich ein Mix aus Action und Strategie.

Die Grafiken sind handgezeichnet und vom Stil nahezu identisch mit dem vom Playstation-2-RPG „Odin Sphere“. Durch die Parallax-Scrolling-Technik wird ein hübscher Tiefeneffekt ausgelöst. Dabei scrollt die 2D-Grafik in verschiedenen Ebenen: Läuft der Spielcharakter, bewegt sich die vordertse Ebene am schnellsten an ihm vorbei, je weiter die Ebene entfent ist, desto langsamer zieht sie an ihm vorbei, ein Eindruck von Raumtiefe entsteht.

Das Spiel wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) noch nicht eingestuft und soll im November 2009 erscheinen [Update: Die Entwickler gaben nun auf ihrer Internetseite bekannt, dass das Spiel erst im Frühling 2010 nach Europa kommen soll]. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Vier Fäuste für ein Halleluja

Luigi ist nie über den Schatten seines Bruders Mario hinweg gehüpft. Kein Wunder, gibt es doch nur ein Spiel, in dem Luigi titelgebend ist: „Luigis Mansion“ für den Nintendo Gamecube. In der Mario-&-Luigi-Serie spielt man beide Charactere gleichzeitig und somit gleichberechtigt, auch wenn Mario zum Schluß wieder die Lorbeeren einheimst.

Die Abenteuer-Serie der beiden Brüder begann auf dem Gameboy Advance. Mario machte aber schon 1996 auf dem Super Nintendo mit dem Titel „Super Mario RPG: Legend of the Seven Stars“ einen Ausflug in das Rollenspiel-Genre. Im Sommer 2009 soll nun der mittlwerweile zweite Teil des Brüder-Hüpfers für den Nintendo DS erscheinen. Dabei handelt es sich wie auch bei den Vorgängern um kein typisches Jump-n-run, sondern um ein RPG mit Hüpf- und Action-Elementen. Gegner bekämpft man mit Supersprüngen und Items. Passt man bei den Attacken den richtigen Moment ab, kann man durch Knopfdrücken den Schaden vervielfachen.

In „Mario & Luigi RPG 3“ kämpft man gegen eine Krankheit, die das Volk der Toads auf ein Vielfaches aufbläht. Bowser scheint damit aber nichts zu tun zu haben. Er platzt in eine Krisensitzung der Prinzessin rein und verschluckt alle Anwesenden, ohne es selbst zu merken. Der eigentliche Bösewicht ist der neue Charakter Fawful, der Bowser anscheinend fernsteuert.

Während des Abenteuers spielt man nicht nur die beiden Brüder, sondern auch Bowser. Dabei hält man den DS wie ein Buch und löst seine Spezialattacken über den Touchscreen und das Mikrofon aus.

Das Kampfsystem besitzt dank der Timming-Technik einiges an Finesse und da sich das Duo zeitgleich steuern lässt – Mario hüpft mit A und Luigi mit B – ist das Spielgefühl sehr dynamisch. Die Optik blendet mit Bonbon-Farben und lädt mit witzigen Animationen zum Schmunzeln ein.

Das Spiel wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) noch nicht eingestuft und soll im Sommer 2009 erscheinen. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Im nächsten Teil der Übersicht: Die Playstation-3-Blockbuster „Heavy Rain: The Origami Killer“ und „infamous“.

Bild-Quelle: www.mmv.co.jp


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