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Spieleflut 2009 – siebter Teil: Die PS3 steht unter Strom und will mit großen Gefühlen hoch hinaus

“Heavy Rain: The Origami Killer” setzt auf große Gefühle in fotorealistischer Optik und “inFamous” will die sogenannten Open-World-Spiele in vertikale Richtung ausbauen.


Gefühlswelt

Das Action-Adventure “Fahrenheit” von 2005 für PC, Playstation 2 und Xbox brach mit der traditionellen Erzählstruktur in Computerspielen und ließ den Spieler in die Rollen des Mörders und den ihn verfolgenden Polizeibeamten schlüpfen. Die sonst so klare Trennung von Gut und Böse verschwimmt hier und der Spieler jagt sich sozusagen selbst. Das Spiel war durch Kameraeinstellungen und Dramaturgie wie ein Film inszeniert und die Steuerung von der Realität inspiriert. Wollte man etwa eine Tür öffnen, musste man die Handbewegung mit dem rechten Analog-Stick nachahmen. Das Spiel wurde von der Fachpresse als revolutionär gefeiert.

Die französischen “Fahrenheit”-Entwickler von Quantic Dream wollen nun mit dem Playstation-3-Titel “Heavy Rain: The Origami Killer” ein noch ambitionierteres Projekt abliefern. Über die Story ist aufgrund der Geheimhaltung von Seiten der Entwickler noch nichts bekannt. Das Spiel ist aber klar im Thriller-Genre eingeordnet. Es spielt sich ähnlich wie “Fahrenheit” und auch die düstere Stimmung orientiert sich am Vorgänger. Die Grafik macht natürlich einen gewaltigen Sprung nach vorne, die Texturen sind vom Allerfeinsten und vermitteln einen realistischen Eindruck. Auch die Mimik der Spielcharaktere ist einmalig, nie konnte man in einem Videospiel den Gemütszutand der Spielfiguren so gut ablesen. Die Entwickler setzen in “Heavy Rain: The Origami Killer” noch mehr auf Gefühle und der Stimmung des Action-Adventures kann man sich nur schwer entziehen.

Das Spiel wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) noch nicht eingestuft und soll 2009 erscheinen. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Besser hüpfen als Super Mario

Im potentiellen PS3-Actionkracher “inFamous” beginnt Alles mit der Paketlieferung eines Fahrradkuriers. Was für Hauptchrakter Cole McGrath wie ein normaler Job wirkt, verwandelt sich innerhalb von Sekunden in das totale Chaos: Das Paket explodiert und legt sechs Häuserblöcke in Schutt und Asche. Wenigstens besitzt Cole nach der Explosion elektrische Superkräfte. Diese braucht er auch dringend, denn als er nach einem zweiwöchigen Koma aufwacht, sind alle Bewohner von Empire City gegen ihn, da sie denken, er habe die Explosion ausgelöst.

Mit seinen Superkräften kann Cole Gegner bekämpfen aber auch leblose Objekte beeinflußen. So kann er etwa Generatoren zur Explosion bringen und so Gegner ausschalten oder er schickt sie mit Elektro-Blitzen aus seinen Händen ins Nirvana. Aufgrund seiner Spezialfähigkeiten kann er aber keine Waffen benutzen, da die Munition sofort explodieren würde.

Cole bewegt sich wie ein Turner durch die offene Welt von “inFamous”. Er klettert Häuser hinauf und springt wie ein Parcour-Meister durch die Stadt. Der Spieler kann sich in vielen Situationen entscheiden, ob er gut oder böse sein will. Abhängig von diesen Entscheidungen baut Cole über ein Karma-System verschiedene Kräfte auf. Auch die Bewohner reagieren entsprechend auf Coles Verhalten: Hilft er er Verletzten, können sie ihm im Kampf helfen. Ist er durchweg böse, fliehen sie vor ihm.

Das Spiel wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) noch nicht eingestuft und soll im Frühjahr 2009 erscheinen. Ein Preis ist noch nicht bekannt.

Im nächsten Teil der Übersicht: Vin Diesel tappt in “Riddick: Assault on Dark Athena” im Dunkeln und Jack Black lässt in “Brütal Legend” die Axt kreisen.

Bild-Quelle:  Sony Computer Entertainment Europe – Virtual Press Office

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