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Review/Donkey Kong Jungle Beat: Affe ohne Beat

Auf dem GameCube wurde „Donkey Kong Jungle Beat“ mit dem Bongo-Controller gespielt. Der Spielfluss war super und das Jump n Run sprühte nur so vor Kreativität. Die Neuauflage im Zuge der „New Play Control!“-Reihe für die Wii ist genauso hübsch und kreativ, Veteranen werden aber die tolle Bongo-Steuerung vermissen – der Spielwitz geht etwas flöten. Der Titel spielt sich aber auch mit Wii-Fernbedienung und Nunchuk gut.

Nintendo steht nicht erst seit der Wii auf eine besondere Steuerung. 2003 wurde das Musikspiel „Donkey Konga“ für den GameCube in Japan mit einem Bongo-Controller veröffentlicht. Neben den zwei Trommel-Flächen war die Peripherie noch mit einem Mikrofon ausgestattet. So trommelte und klatschte man sich durch die Musikstücke, was hervorragend funktionierte. 2005 brachte Nintendo dann „Donkey Kong Jungle Beat“ heraus. Ein Jump n Run mit Bongo-Steuerung und tollem Leveldesign, das die Fachpresse begeisterte. Jetzt erscheint der Titel mit Wii-Steuerung.

Alles Banane

In der Wii-Version steuert man den Affen mit dem Stick des Nunchuks, Schläge teilt er durch Schütteln der Fernbedienung aus und zum Hüpfen wird der A-Knopf gedrückt, der auch dazu dient, in der Luft Bananen an sich heran zu ziehen. Stellt man sich dabei geschickt an, löst man eine Combo aus. Erst wenn man wieder auf dem Boden landet wird diese beendet und die Bananen werden mehrfach gezählt. Und diese sind in „Donkey Kong Jungle Beat“ sehr wichtig, denn sie dienen Donkey Kong als Energie bei den Endgegnern und aus ihnen setzt sich auch die Abschlussbewertung der Level zusammen. Als Auszeichnung erhält man Medallien, die wiederum Extra-Level freischalten.

Jede Welt ist in drei Abschnitte unterteilt, wobei der letzte für den Endgegner steht. Das Leveldesign ist abwechslungsreich, genau so wie das Gameplay. In vielen Abschnitten hüpft, schwingt und segelt man durch die Levels, oft steht dem Affen aber auch ein Reittier zu Land oder im Wasser zu Verfügung, ganz im Stil der „Donkey Kong Country“-Teile auf dem SNES.

Bei den Endgegner-Kämpfen boxt man entweder gegen andere Affen und muss sich deren Vernachlässigung der Deckung zu Nutze machen, um ihnen kräftig eins auf die Mütze geben zu können oder man zerstört das Ei eines Riesenvogels.

Trommel-Dynamik

Leider wird der Bongo-Controller von der Wii-Version nicht unterstützt und man könnte denken, „Donkey Kong Jungle Beat“ verkommt zu einem weiteren Wackel-die-Wii-Fernbedienung-Spiel. GameCube-Kenner werde das auch sicherlich so sehen, das Spiel verliert nämlich etwas an Dynamik. Trotzdem: Die Steuerung funktioniert super und Neulinge werden die Bongos sicherlich nicht vermissen, den „Donkey Kong Jungle Beat“ macht auch ohne „Beat“ Spaß.

Leider ist der Titel in wenigen Stunden durchgespielt, aber durch das Medallien-System entfaltet sich eine Art Highscore-Rausch und man möchte wirklich alles freispielen. Die Grafik ist hübscher als so manch aktueller Wii-Titel, vor allem die plastischen Charaktere sind schön anzusehen und Musik und Soundeffekte wecken den Affen in jedem Spieler.

„Donkey Kong Jungle Beat“ für die Wii wurde von der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) mit dem „ohne Altersbeschränkung“-Siegel versehen und kostet etwa 30 Euro.

Bilder-Quelle: Nintendo Presseserver


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2 Kommentare

  1. WatchDog schrieb:

    Die guten alten klassiker. Soll nicht auch Donkey Kong jetzt für die Wii U erscheinen? Die Reihe macht auf jeden Fall richtig Spass!

    Montag, 14. Oktober 2013 um 22:26 | Permalink
  2. Destiny schrieb:

    @Watchdog
    Ja, hab ich auch irgendwo aufgeschnappt.

    Dienstag, 2. September 2014 um 16:38 | Permalink

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